Chronik Limmatschwimmen seit 1945

2018 fand das 54. Zürcher Limmatschwimmen statt. Weshalb es seit 1945 aber viel weniger Anlässe gab als Jahre ins Land zogen, zeigen wir in unserer Chronik auf. 

Herzlichen Dank allen, die am Zusammentragen der Infomationen beteiligt waren: Georges Anrig († 2016), Doly Landis, Stefan Weiss und Beat Landis.

ZLS

Das ewz-Schwimmtier 2018 war ein Seepferd und hiess Susi. Rechts sieht man Flusspferd Emil, welcher die Teilnehmer 2017 begleitete.

Die ersten Wettkampfjahre

Die langjährigen Zürileu-Mitglieder Noldi Schenk, früherer Direktor des Sportartikel-Unternehmens Intersport und Ernst Kuster lancierten im kriegsgeschädigten 1945 einen Schwimmanlass der Spitzenklasse.

Start zum Volksschwimmen

Im Jahre 1984 beschloss der Vorstand des Schwimmvereins Zürileu, das Limmatschwimmen als „Volksschwimmen“ wieder auferstehen zu lassen.

Preisgekrönter Grossanlass

Im Jahr 2000 übernahm Peter Deul das Präsidenten-Amt von Georges Anrig. Mit "ewz – Die Energie" hat das OK-Limmatschwimmen jedoch ab 2001 einen neuen Goldpartner gefunden. Mit dem Zürcher Energiedienstleister führen wir seither eine Partnerschaft, welche hoffentlich noch lange anhalten wird.

Überblick seit 2009

Seit 2009 hat das Limmatschwimmen nun ein Ausweichdatum. Die erste Austragung wird jeweils auf das letzte Wochenende der Sommerferien angesetzt, das Verschiebungsdatum eine Woche darauf. Im Jahr 2014 wichen wir wegen den Leichtathletik-Europameisterschaften in Zürich auf Wunsch der Stadt Zürich von diesem Prinzip ab.

führungswechsel nach 15 jahren

Die Konstanz im Organisationskomitee war grossartig. Es gibt einen harten Kern, welcher Jahr für Jahr diesen Volksanlass wieder anpackt. 15 Jahre stand Peter Deul an der Spitze des Organisationskomitees, welches einst quasi eine Abteilung des Schwimmverein Zürileu war.

Entwicklungschancen des Limmatschwimmens

 

Limmatschwimmen nur für Zürcher?

Wo die Nachfrage das Angebot übersteigt, gibt es Ratschäge: Gutgemeint ist aber nicht mit "gut" gleichzusetzen. Die Forderung, Ausländer oder ausserkantonale Personen von einer Teilnahme auszuschliessen, widerspricht dem Image von Zürich als weltoffene Stadt. Wichtig zu wissen: Mehr als 60 % aller Teilnehmer wohnen weiterhin in der Stadt Zürich.